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Informationen zur Berufsbildung

Das Berufsfeld Soziales ist auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen, um auf die vielfältigen Herausforderungen angepasst und professionell reagieren zu können.

Sie haben als Betrieb und Berufsbildner/-in bei der Ausbildung dieser Fachkräfte eine zentrale und wichtige Rolle. Dabei wollen wir Sie mit guten Informationen unterstützen.

Jugendarbeitsschutz

Immer mehr Jugendliche steigen jünger als bisher ins Berufsleben ein. Der Bundesrat hat deshalb das Mindestalter für gefährliche Arbeiten in der beruflichen Grundbildung von 16 auf 15 Jahre gesenkt. Die Senkung geht einher mit verstärkten Massnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz. Dadurch dürfen Personen, die in der Ausbildung stehen, diese Arbeiten ausführen, wenn begleitende Massnahmen getroffen werden. Die gefährlichen Arbeiten und die dazugehörenden Massnahmen werden in den Anhängen zu den jeweiligen Bildungsplänen aufgeführt.

Die berufsspezifischen begleitenden Massnahmen wurden am 1. Mai 2017 vom Bund in Kraft gesetzt. Die betroffenen Lehrbetriebe werden anschliessend durch das Berufsbildungsamt über die Umsetzung informiert. Die Bildungsbewilligungen der Lehrbetriebe werden überprüft. Dazu erhalten sie Unterlagen zur Selbstdeklaration. Wenn die Massnahmen umgesetzt werden können, wird die Bildungsbewilligung ergänzt. Können die Massnahmen nicht umgesetzt oder eingehalten werden, erhält der Betrieb allenfalls eine Bildungsbewilligung mit Auflagen oder Einschränkungen.

Das heute geltende Mindestalter von 16 Jahren gilt längstens bis zum 31. Juli 2019. Bis zu diesem Zeitpunkt muss eine durch die Kantone überprüfte Bildungsbewilligung vorliegen, damit Jugendliche unter 18 Jahren in der entsprechenden beruflichen Grundbildung gefährliche Arbeiten ausführen dürfen.

Schwierige Ausbildungssituationen

Nicht immer läuft alles rund in der Ausbildung. Das Merkblatt 'Zuständigkeit bei schwierigen Situationen von und mit Lernenden' zeigt auf, wohin sich Betriebe und Lernende bei Unsicherheiten und Fragen können, falls es zu schwierigen Situationen in der Ausbildung kommt.

SEPHIR

SEPHIR ist eine webbasierte Kommunikations- und Ausbildungsplattform, in der alle ausbildungsrelevanten Daten erfasst sind.
SEPHIR verbindet die Lernorte Lehrbetrieb, ÜK, Berufsfachschule und führt sie durch die Lehrzeit und ermöglicht einen schnellen und bequemen Zugriff auf wichtige Informationen wie Bildungsplan, Bildungsbericht, ÜK-Bericht, Noten, Absenzen und vieles mehr.
SEPHIR schafft Transparenz für Lernende und Lehrbetrieb, da alle Informationen zeitnah verfügbar sind.
Entwickelt wurde SEPHIR gemeinsam mit Berufsverbänden, Lehrbetrieben und Lernenden, Berufsfachschulen, ÜK Anbietern, Chefexperten und Aufsichtsbehörden.

zodas arbeitet seit 2010 erfolgreich mit SEPHIR und stellt die Plattform den Ausbildungsbetrieben der Zentralschweiz zur Verfügung.

Kurse für Berufsbildner/-innen

Unter dem Link www.berufsbildner.ch finden Sie Informationen zu den obligatorischen Kurse für Berufsbildner und Berufsbildnerinnen.

Fondssocial

Der Bundesrat hat FONDSSOCIAL den Berufsbildungsfonds für den Sozialbereich auf den 01. Oktober 2012 für allgemeinverbindlich erklärt. Mit der Allgemeinverbindlicherklärung durch den Bundesrat werden Betriebe im Kinder-, Behinderten- und Betagtenbereich ab Oktober 2012 zu Beiträgen an den Fonds verpflichtet. Damit werden auch Betriebe in die Pflicht genommen, die sich bis anhin noch nicht an den Kosten für die Berufsbildung beteiligt haben. Die solidarische Lastenverteilung innerhalb der Branche ist damit garantiert.

Der Fonds hat zum Ziel, die Grund- und höhere Berufsbildung im Sozialbereich nachhaltig zu fördern. Der Berufsbildungsfonds bringt für alle Beteiligten Vorteile: Die Lernenden können eine qualitativ hochstehende Ausbildung absolvieren, den Betrieben steht genügend gut ausgebildetes Personal zur Verfügung und die OdA sind in der Lage, sich professionell für die Berufsbildung im Sozialbereich zu engagieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.fondssocial.ch